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Vitamine

Vtaminbedarf des Hundes

Die B-Komplex -Vitamine sind wasserlösliche Vitamine, die zusammengruppiert worden sind, weil sie alle ähnliche metabolische Funktionen und Vorkommen in Lebensmitteln haben. Sie werden nicht oder nur geringfügig im Köper gespeichert und müssen deswegen regelmäßig durch die Nahrung oder durch zusätzliche Mittel ergänzt werden.

Diese Vitamine sind in ihrer Funktion als Coenzyme am Energiestoffwechsel und der Gewebesynthese beteiligt. Coenzyme sind Substanzen, die an Enzymreaktionen beteiligt sind. Viele Coenzyme enthalten als Bestandteil ihrer Struktur Vitamine, ohne die die Coenzyme wiederum nicht richtig "arbeiten" können.

Da sie zusammenwirken, sind die Vitamine der B-Gruppe effektiver, wenn sie kombiniert statt einzeln genommen werden.

B-Komplex beinhaltet folgende Vitamine:

Vitamin B1 (Thiamin)
Vitamin B2 (Riboflavin)
Vitamin B3 (Niacin, Nicotinsäure, Niacinamid, Nicotinsäureamid)
Vitamin B5 (Pantothensäure, Panthenol, Kalziumpantothenat)
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Vitamin B12 (Cobalamin)
Vitamin B13 (Orotsäure)
Vitamin B15 (Pangamsäure, Dimethylglycyl, DMG)
Vitamin B17 (Amygdalin, Laetril)
Cholin
Folsäure (Folacin, Folat)
Biotin (Coenzym R oder Vitamin H)
Inosit
PABS (Paraaminobenzoesäure)

Genaue Erklärungen und Mengenangaben unter
http://www.barfers.de/vitamin_b.html

Vitamin B1:

Epileptische Anfälle durch Thiaminmangel
Thiamin oder auch Vitamin B1 ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex und ist insbesondere für die Funktion des Nervensystems unentbehrlich. In dem Fachblatt Kleintiermedizin berichten die Autoren von einem Fall einer Hündin, die erstmals auffiel durch lange anhaltenden schleimigen Durchfall. Verschiedene Maßnahmen wie eine fettreduzierte Diät sowie Antibiotika erbrachten keine wirkliche Besserung. Zudem beobachteten die Besitzer eine immer stärkere Wesensveränderung: der Hund wurde immer nervöser und stressanfälliger.
Der Durchfall trat besonders in Stresssituationen auf. Plötzlich traten bei der Hündin zusätzlich epileptische Anfälle auf: Sie rannte hektisch herum und krampfte in Seitenlage für mehrere Sekunden.
Das Blutbild lieferte letztlich den Hinweis darauf, dass ein Thiaminmangel vorliegen könnte. Die Konzentration dieses B-Vitamins lag im unteren Drittel des Referenzbereiches. Offenbar war der langanhaltende Durchfall mitverantwortlich für diesen Mangel, da die Aufnahme dieses Vitamins vorwiegend im Dünndarm stattfindet. Der Hündin ging es nach der Therapie mit dem Vitamin wieder besser und sie ist auch nicht mehr so stressanfällig. Warum sie so lange Durchfall hatte, bleibt allerdings spekulativ. (tiergesundheit-aktuell.de)

Wirkstoff:Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B1 (Thiamin) ist wasserlöslich und muss wie bei allen anderen Vitaminen der B-Gruppe täglich neu ersetzt werden. Ein Überschuss wird ausgeschieden. Da die B-Vitamine allesamt zusammenwirken, sollten sie kombiniert, anstatt einzeln eingenommen werden. Es kommt in fast allen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor, allerdings nur in kleinen Mengen. Als Vitamin B1 bezeichnet man eine Verbindung, die in ihrer Coenzymform Thiaminpyrophosphat eine Schlüsselstellung im Zellstoffwechsel einnimmt. Die Vitamine befinden sich vorwiegend in den äußeren Schichten des Korns. Insofern enthalten hausgemahlene Mehle (z.B. Weizenmehl, Type 405) daraus hergestellte Backwaren und auch geschälter Reis nur sehr wenig Vitamin B1.

Wirkungen:

Man nennt B1 auch das Stimmungsvitamin, weil es einen positiven Einfluss auf die psychische Verfassung und auf das Nervensystem nimmt. Störungen im Nervensystem erklären sich durch die wichtige Funktion des Thiamins im Kohlehydrat-Stoffwechsel, denn das Nervensystem erhält seine Energie aus der Verwertung von Glucose. Es hat eine leicht harntreibende Wirkung. Thiamin steigert das Wachstum, lindert Schmerzen nach Eingriffen an den Zähnen und hilft bei der Behandlung von Gürtelrose. Vitamin B1-Mangel verbunden mit eiweißarmer Ernährung führt zur Beri-Beri–Erkrankung, die sich in Störungen im Nervensystem mit Lähmungserscheinungen und Muskelschwund, Wasseransammlungen im Körpergewebe (Ödeme) und Herzfunktionsstörungen äußert.
Thiamin neutralisiert schädliche Zellstoffwechselprodukte („freie Radikale“), ist antioxidativ wirksam und bekämpft Stresseffekte, die durch Rauchen oder vermehrten Alkoholkonsum verursacht werden.

Indikationen:

Seltene Fälle von Anämie (Blutarmut)
Patienten mit chronischem Herzversagen (ältere Generation)
Für Menschen mit erhöhtem Alkoholkonsum
Für Menschen mit erhöhter physischer Aktivität und sportlichem Training
Bei nervösen Störungen (Thiamin vermag die Schmerzgrenze herabzusetzen)
Bei Nervenentzündungen (Trigeminusneuralgie, eingeklemmten Rückennerven, diabetisch-bedingten Nervenstörungen)
Positiv einsetzbar bei Alzheimer-Erkrankung
Bei Depressionen
Menschen mit Multipler Sklerose kann intravenös Thiamin zugeführt werden
Bei Konzentrationsstörungen
Natürliche Quellen:
B1 ist in kleinen Mengen in fast allen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten. Die höchste Konzentration ist in magerem Schweinefleisch, Herz, Leber und auch in anderen Fleisch– und Geflügelsorten. Unter den pflanzlichen Lebensmitteln sind Vollkornprodukte (z.B. Haferflocken) die Favoriten, ferner Hülsenfrüchte und Kartoffeln, Sonnenblumenkerne, Linsen, Grünkern und Naturreis.
Empfohlene tägliche Vitamin B1-Zufuhr:
Zur Prävention von Thiamin-Mangel nach entsprechend den Empfehlungen der DGE: Frauen 1,1 bis 1,2 mg
Therapeutischer Dosierungsbereich nach Werbach (1990): 10 bis 200 mg
Hinweise:
Thiamin ist eines der wichtigsten Coenzyme und Funktionsbestandteil von mindestens 24 Enzymen.
B1 ist sehr labil. Wegen der hohen Wasserlöslichkeit wird es leicht durch Hitze und Sauerstoff zerstört. Selbst bei sachgerechter Lagerung gehen 20 – 40 % verloren. Quelle

Vitamin B12



Für Aussies gibt es einen Gentest für die erbliche Cobalamin Malabsorption ( Störung in der B12 Aufnahme ), es ist ein rezessiver Erbgang und kann bei betroffenen Hunden zu epileptilen Anfällen führen.
http://www.vhlgenetics.com/W [...] iciency.aspx

Wirkstoff Vitamin B12 (Cobalamin)

Das Energiebündel für müde Menschen, für mehr Lebensfreude

Das mit Abstand erstaunlichste Vitamin ist das Vitamin B12. Selbst herstellen kann es unser Körper nicht. B12 ist ein komplexes Molekül mit einem Kobalt-Atom in seinem Zentrum. Die Struktur ähnelt dem Hämoglobin (Blutfarbstoff)-Molekül. Es ist das einzige Vitamin, das Kobalt als Spurenelement enthält, aber für unsere Gesundheit unverzichtbar ist. Der Abbau einiger Fettsäuren ist Vitamin-B12 abhängig. Es ist das einzigste B-Vitamin, das trotz seiner Wasserlöslichkeit vom menschlichen Körper gespeichert werden kann; und zwar in der Leber. Cobalamin wird durch Mikroorganismen im tierischen Organismus gebildet. Es kommt somit fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. B12 ist notwendig für die Synthese von Myelin, der schützenden Schicht für viele peripheren Nervenstränge, des Rückenmarks und des Gehirns. Zusammen mit Folsäure ist Cobalamin notwendig bei der Bildung von DNS (Erbsubstanz). Damit hängt die Zellspaltung und Zellvermehrung von Vitamin B12 ab.

Wirkungsweise:
Im Magen wird ein Protein (Intrinsic-Faktor) ausgeschieden, das eine Verbindung mit Vitamin B12 aus der Nahrung eingeht und für die Aufnahme (Speicherung) dieses Vitamins notwendig ist (im Alter lässt diese Aufnahme nach). Mit Folsäure und Vitamin B6 zusammen kontrolliert B12 den Homocystein-Spiegel (Ein erhöhter Homocystein-Spiegel wird in Zusammenhang gebracht mit Herzerkrankungen, Schlaganfall, Osteoporose und Alzheimer-Erkrankung). Ein Mangel an diesem Vitamin macht in den allerersten Anzeichen müde und schlapp. Um B12 für CFS (Chronisches Müdigkeits-Syndrom) einzusetzen, sollte unbedingt der Arzt aufgesucht werden.
Man nimmt B12 als Tabletten (oral), sublingual (Tropfen unter die Zunge) oder als Injektion. Die sublinguale Form empfiehlt sich besonders bei Personen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, weil diese auf Grund ihrer Krankheit nicht in der Lage sind, Vitamin B12 auf natürlichem Weg aufzunehmen.
Bedarf: Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt für gesunde Erwachsene die Zufuhr von drei µg täglich.

Natürliches Vorkommen von Vitamin B12:
100 g Kalbsleber 60 µg
100 g Miesmuscheln 8,0 µg
100 g Lachs 3,0 µg
100 g Rinderfilet 2,0 µg
1 mittleres Hühnerei 1,0 µg
30 g Emmentaler Käse 0,6 µg
100 ml Vollmilch 0,4 µg

Wann geht das Vitamin B12 verloren?
Pflanzliche Lebensmittel enthalten kein Vitamin B12. Obwohl unsere Darmbakterien kleine Mengen von Vitamin B12-ähnlichen Verbindungen synthetisieren, wird der Bedarf aus der Nahrung nicht einmal teilweise gedeckt. Deshalb bestehen die einzigen bedeutsamen Nahrungsquellen aus tierischen Produkten. Cobalamin ist hitzeempfindlich, so dass erhebliche Mengen bei der Zubereitung von Speisen verloren gehen können. (z.B. verliert die Milch 30% ihres Vitamin B12-Gehaltes, wenn sie zwei Minuten lang gekocht wird). Da Vitamin B12 durch Hitze zerstört wird, soll Leber bei der Zubereitung nur ganz oberflächlich gebraten werden.

Anzeichen eines Vitamin B12-Mangels/einer Unterversorgung
Der Körper speichert in der Leber B12 großen Mengen und hat so Reserve für drei bis fünf Jahre. Zur Bedarfsdeckung tragen deshalb fast nur tierische Produkte bei. Es können Jahre vergehen, bis sich ein Mangel bemerkbar macht. Der Mangel an diesem Vitamin äußert sich in Müdigkeit, ständiger Nervosität, Depressionen, Taubheitsgefühl in Armen und Beinen, Gehbeschwerden, Stottern, Mundentzündungen, übler Mundgeruch sowie Menstruationsbeschwerden. Besonders häufig kommt es zu Depressionen infolge einer Unterversorgung. So konnte bei einigen Menschen mit psychischen Problemen ein Mangel an Vitamin B12 als Ursache festgestellt werden. Auch ältere Frauen haben einer Studie zufolge bei einem Vitamin B12 Mangel ein doppelt so hohes Risiko an einer Depression zu erkranken.
In amerikanischen Vorstudien wurde festgestellt, dass 47 % der Menschen mit Tinnitus einen erheblichen Mangel an Vitamin B12 hatten. Ebenso wurde in einer Studie mit Frauen in der Menopause festgestellt, dass diejenigen, die nur sehr wenig Vitamin B12 zu sich nahmen, ein höheres Risiko hatten, an Brustkrebs zu erkranken.

Wer sollte Vitamin B12 zu sich nehmen und wer hat einen erhöhten Bedarf?
Vegetarier, zum Ausgleichen des evtl. Mangels
Menschen ab ca. 60 Jahren wegen Zellschwäche der Magenwand durch verminderte Nährstoffaufnahme
Schwangere und Stillende nach Rücksprache mit dem Arzt
Personen mit Lebererkrankungen (wenn die Speicherkraft der Leber nicht mehr gegeben ist)
Personen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Morbus Crohn, chronische Enteritis und Diarrhöe, Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse)
Alkoholiker, da Magenwände und Leber geschädigt sind
Raucher, weil die Verstoffwechselung von B12 beeinträchtigt ist
Personen, die Medikamente (u.a. Pille), cholesterinsenkende Mittel, Magensäure-Hemmer, Antibiotika, Rheumamittel und Antidiabetika) einnehmen
Personen mit Blutarmut, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Empfindungsstörungen (Kribbeln und Taubheit an den Zehen) aufgrund eines B12-Mangels (z.B. Perniziöser Anämie) .Quelle

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