Ausschlussdiagnostik

Ausschlussdiagnostik Epilepsie

Wie wird eine Epilepsie bei Hunden diagnostiziert?
Der Tierarzt diagnostiziert eine Epilepsie bei Hunden, indem er andere mögliche Ursachen für Krämpfe ausschließt. Zunächst führt er eine ausführliche neurologische Untersuchung beim Hund durch, um festzustellen, ob der Hund auch zwischen seinen Anfällen neurologische Störungen aufweist. Es folgen Blutuntersuchungen und Röntgen-Untersuchungen, um organische Erkrankungen auszuschließen, beispielsweise eine Nieren- oder eine Leberstörung oder eine Vergiftung. Oftmals sind weitere Diagnose-Methoden wie Ultraschall, EKG oder Urinuntersuchungen notwendig, um die Ursache von Epilepsie bei Hunden festzustellen.

Hat der Tierarzt durch diese Untersuchungen keine Ursache für die Epilepsie bei Hunden gefunden, schließt er eine Erkrankung des Gehirns, wie eine Missbildung, eine Entzündung oder einen Gehirntumor, aus. Diese Untersuchungen führt er in Narkose durch. Der Tierarzt kann außerdem Gehirnflüssigkeit (Liquoruntersuchung) entnehmen und eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) des Gehirns durchführen, um die Ursache der Epilepsie bei Hunden zu ermitteln. In manchen Kliniken ist eine Messung der Gehirnströme (EEG) beim Hund möglich. Sind alle diese Untersuchungen unauffällig, geht der Tierarzt davon aus, dass der Hund an einer primären Epilepsie (idiopathische Epilepsie) leidet.

http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-587.php


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Toxikologische Untersuchungen

 

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