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Epilepsie

Was ist Epilepsie

Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen bei Hund und Katze, ein chronisches Krankheitsgeschehen, das durch das wiederholte Auftreten von Krampfanfällen gekennzeichnet ist.
Diese entstehen durch übermäßige und unkontrollierte Erregung von Nervenzellen im Gehirn. Eine Vielzahl an Ursachen kann zu Krampfanfällen führen und je nach zu Grunde liegender Ursache wird zwischen idiopathischer bzw. primärer, symptomatischer bzw. sekundärer Epilepsie und reaktiven Krampfanfällen unterschieden.


Hier eine Seite, die jeder Hundehalter eines Epi-Hundes lesen sollte
http://www.epilepsie-beim-hund.de

Epilepsie

Ein K(r)ampf beginnt

Ursachen für epileptische Anfälle beim Hund


1. Idiopathische bzw. primäre Epilepsie

Genetische Epilepsie
2. Symptomatische bzw. sekundäre Epilepsie
Veränderungen im Bereich des Gehirns, z. B.:
Blutung
Entzündung
Trauma
Missbildung
Tumor
Speicherkrankheiten
3. Reaktive Krampfanfälle
Veränderungen im Stoffwechsel oder Intoxikationen, z. B.:
Unterzuckerung
Sauerstoffmangel
Kalziumunter- oder -überversorgung
Natriummangel oder -überangebot
Nierenversagen
Leberversagen
Vergiftungen (z. B. mit Schneckenkorn, Frostschutzmittel
oder Phosphorsäureester)
epilepsieinfo2014.pdf [80 KB]

Impfschäden

Anfallsarten

Generalisierte Anfälle sind durch ihre bilaterale, symmetrische Natur, bilaterale Bewegungen, Bewusstseinsverlust und autonome Zeichen gekennzeichnet.
Im Gegensatz dazu sind herdförmige Anfälle asymmetrisch. Das Tier kann z. B. eine Pfote heben, mit einer Gesichtshälfte zucken oder den Kopf nach einer Seite drehen. Herdförmige Anfälle gehen später oft in generalisierte Anfälle über. Bei einem Herdanfall ist ein Teil des Gehirns betroffen und das klinische Resultat hängt von dem betroffenen Gebiet des Gehirns ab.

Herdanfalle können wie folgt in Erscheinung treten:
Frontaler Kortex: Kontralaterales Muskelzucken im Gesicht und an den Gliedmaßen.
Parietaler Kortex: Schwanzschnappen, Selbstverstümmlung, Lecken der Gliedmaßen.
Okzipitaler Kortex: Halluzinationen, "Fliegenbeißen", "starrer Blick".
Temporaler Kortex: Psychomotorische oder "Rennanfälle" und Perioden aggressiven Verhaltens.
Limbischer Kortex: Kann hypothalamische Zeichen wie Erbrechen oder Diarrhöe verursachen.

Die Tiere sind im allgemeinen während dieser Herdanfälle bei Bewusstsein und die Anfälle können ein paar Minuten dauern, in Serien auftreten oder in einen generalisierten Anfall übergehen.

Generalisierte Anfälle können in der Intensität, der Schwere und der Dauer variieren.
Bei der Epilepsie der Hunde sind die Anfälle vom Grand-mal-Typ, d. h. dass während des Anfalls das ganze Gehirn und der Körper betroffen sind.
Petit-mal-Epilepsie ist beim Hund nicht nachgewiesen worden und muss durch ein Elektroenzephalogramm (EEG) diagnostiziert werden.

Bei einem schweren generalisierten Anfall liegt das Tier bewusstlos auf der Seite mit mahlenden Kiefern, zuckenden oder paddelnden Gliedmaßen, Speichelfluss und möglicherweise Urinieren und Defäkieren.
Dieser Anfallstyp dauert im allgemeinen nur ein paar Minuten und ist der bei vererbter Epilepsie und ausgedehnter Betroffenheit des Gehirns beobachtete Anfallstyp.
Das Anfallsereignis erzeugt elektrische Energie, die in einer höchst anomalen Weise durch die Schaltkreise des Gehirns übertragen wird. Das Gehirn wird zeitweise erschöpft und Konfusion und Desorientierung sind die Folge. Die neuronalen Zellen sind erschöpft und können benötigte Stoffwechselprodukte nicht verwerten.
Die Phase nach dem Anfall, welche durch Desorientierung, Speichelfluss, Umherwandern, Teilnahmslosigkeit und/oder vorübergehende Blindheit gekennzeichnet ist, kann tagelang anhalten und ist ebenso bedeutsam wie die Anfallsphase. Das Tier kann erschöpft sein und schlafen wollen oder es kann überaktiv sein und in Gegenstände hineinlaufen oder mit ihnen zusammenstoßen. Es kann hungrig und durstig sein oder muss urinieren und defäkieren. Die Schwere der postikterischen Phase reflektiert nicht die wahre Natur der zugrunde liegenden neurologischen Funktionsstörung. Die postikterische Phase ist oft der ernstere Aspekt der ganzen epileptischen Ereignisabfolge. Da viele Anfallserkrankungen nachts auftreten, ist dies oft die einzige Phase, welche durch den Besitzer des Tieres beobachtet wird.


Der ganze Artikel ist hier:
http://www.planetpoodle.de/health/epilepsie/info.php

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